Posted: February 1st, 2010 | Author: David Gilbert | Filed under: Concept | 3 Comments »
Entwicklungen im Web und Strategien für die Zukunft. – Zwei wesentliche Bereiche mit denen auch Konzepter für digitale Medien zu tun haben. Daher ein persönlicher Blick auf die Schnittmengen von Konzeption & Design, sowie in den nächten Wochen folgend Konzeption & Strategie.
Ein persönlicher Rückblick
Knapp fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass ich zum ersten Mal Konzeptaufgaben für Webinterfaces übernommen habe. Ausgestattet mit einer guten Vorlesung aus meinem Grundstudium zum Thema Informationsarchitektur, der Lektüre von Steven Krug’s “Don’t make me think” und einer ordentlichen Portion “gesunden Menschenverstand” war ich für die ersten Aufgaben gut gerüstet. Diese waren in erster Linie für die Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit von digitalen Kommunikationsmaßnahmen zu sorgen.
Doch während der Vorbereitung zu meiner Diplomarbeit merkte ich, dass sich für das Betätigungfeld des Konzepters ein noch weit größerer Horizont auftat. Unter dem Begriff “User Experience” wurde ausgehend von den USA eine umfassende, ganzheitliche Sicht von digitalen Interfaces diskutiert.
Parallel entdeckte ich die Agenturen wie “Adaptive Path”, “IDEO” oder “frogdesign”, die User Experience Design mit strategischen Beratungsmodellen verbinden und am Markt anbieten.
Von diesen beiden Beobachtungen angestoßen, entwickelte ich in meiner Diplomarbeit die Vorstellung eines strategischen User Experience Designs, welches über die anfänglichen Bezugfelder Information Architecture und Usability hinausging. Ein Aspekt der mir besonders wichtig erschien, war die Vermittlung von Nutzer- und Businessinteressen.
Zurück in der beruflichen Praxis merkte ich jedoch schnell, dass die Vorstellungen und Erwartungshaltungen hinsichtlich eines Konzepters weit auseinander gingen. Der Jobtitel Konzepter war ein Container, in dem sich allerlei Sachen sammeln liesen und der gerne mit wechselnden Begriffen ergänzt wurde, die mit einem Slash dazwischen abgetrennt wurden. Und im Halbjahrestakt tauchten neue Phänome und Herausforderungen auf, mit denen man als Konzepter umgehen musste. Anfang 2008 stand zum Beispiel das Thema Social Media plötzlich auf der Agenda und brachte einige Fragen und Herausforderungen mit denen umgegangen werden musste.
Status-quo – perpetual beta
So wie vielleicht kein zweiter Job im Bereich der digitalen Kommunikation ist für mich der des Konzepters einem permanenten Wandel unterworfen. Dabei meine ich nicht die jobbezogene Umwelt in der man sich bewegt und in der auch sehr viel passiert, sondern der Job mit seinen Aufgaben und Tätigkeiten selber.
Meiner Meinung nach wäre es daher sinnvoll die Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibung des Konzepters immer wieder neu zu reflektieren und zu rejustieren. Daneben sehe ich die Notwendigkeit die Aufgaben und Tätigkeiten für jeden einzelnen Konzepter genauer auszuloten. An der Schnittstelle zwischen Business, User und Technik sorgen schon die verschiedenen persönlichen Hintergründe wie Studium und Agenturenerfahrungen dafür, dass sich individuelle Schwerpunkte ergeben.
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Posted: January 26th, 2010 | Author: Markus Breuer | Filed under: Social Media | Tags: community, game mechanics, Social Media, success factors | 17 Comments »
Kürzlich diskutierte ich mal wieder mit einem Kollegen, der die spielerischen und kompetitiven Elemente in Foursquare albern und kindisch fand und meinte, dass das wohl nur etwas für junge Männer wäre. Ich sehe ich das ganz anders – und nicht nur ich allein. Tatsächlich gibt es eine Unmenge von Parallen zwischen (etwas komplexeren) Spielen und erfolgreichen Community-Plattformen. Ich würde sogar sagen:
Die Faktoren, die für den Erfolg von Communities (und das, was man heute “Social-Media-Plattformen” nennt, ausschlaggebend sind, überschneiden sich in weiten Bereichen mit den Elementen, die an vielen Spielen “Spaß machen”.
Etwas sachlicher formuliert: Die grundlegende Herausforderung für jede Social-Media-Plattform ist es, einen hinreichend großen Teil der Anwender dazu zu bringen, mehr oder weniger interessante Inhalte einzustellen – die dann für die Mehrheit der vorwiegend passiven Anwender interessant genug ist. Diese Motivation wird bei fast allen erfolgreichen Plattformen durch eine Handvoll Elemente generiert, die in – in anderer “Verpackung” – auch bei Spielen vorkommen; insbesondere bei Spielen, die in der Lage sind, Erwachsene über längere Zeit hinweg zu fesseln.
Das ist nicht meine eigene “Entdeckung”. Das ist die These von Amy Jo Kim von der Beratungsfirma ShuffleBrain. ich habe sie bei einem Vortrag auf der Emerging Techologies Conference in San Diego 2007 gehört und ich habe in der Folgezeit laufend sehr überzeugende Bestätigungen für diese These gesehen. Amy’s Background ist tatsächlich der Spielemarkt. Sie hat aber auch viel für Unternehmen we eBay und Yahoo gearbeitet. Und das sind immerhin einige der größten “Communities” im Web.
Ich habe Ihren Vortrag damals einmal kondensiert und “Die 7 Elemente erfolgreicher Community-Plattformen im Web” genannt. Die zeige ich immer noch gerne, wenn es um den “erstaunlichen” Erfolg von Social-Media-Anwendungen geht und sie haben bis heute nicht an Gültiugkeit verloren:
- Klare Ziele und Regeln. Anwender müssen wissen, wie sie “vorankommen”, was von Ihnen erwartet wird. Bei Communities oft nicht ganz so offensichtlich. Wer sich aber einmal ansieht, wie Anwender großer Communities darum kämpfen, diejenigen mit den meisten Beiträgen, Kommentaren, Bewertungen etc. zu sein, wird klar, was sie damit meint.
- Bewertungen und Punktesysteme. In jedem Spiel und in jeder guten Community gibt es “Punkte”, für das was ich tue. Punkte, die automatisch vergeben werden oder – noch besser – die mir andere Anwender geben. Das stachelt den Ehrgeiz an.
- Bestenlisten/Rankings.Bei allen Spielen mit mehr als 3 oder 4 Mitspielern und bei allen Communities, die Punktesysteme haben, gibt es Bestenlisten. Oft sind die nicht eindimensional sondern es werden mehrere verschiedene Bestenlisten geführt: zum Beispiel nach Produktivität, Qualität, Originalität und so weiter. Bestenlisten stacheln die Anwender an, “noch mehr zu geben”.
- Rangstufen und Hierarchien. Das selbe gilt für “Levels”. In einem Spiel wie World of Warcraft sind die offensichtlich. In einer Community kann ich zum Beispiel eine Art Wapperl dafür bekommen, wenn ich meinen hundertsten Beitrag schreibe oder zum Moderator oder Tutor für Andere aufsteigen.
- Feedback. Anwender und Spieler brauchen regelmäßiges Feedback, ob sie etwas richtig machen, ob sie “vorankommen”. Punktesysteme sind eine Möglichkeit, das zu tun. Einfaches Feedback (positiv oder negativ) durch andere Anwender eine weitere. Wenn Anwenderbeiträge gewissen formalen Kriterien entsprechen müssen, können auch Programme dazu verwendet werden, diese zu bewerten, Lob oder Verbesserungsvorschläge auszusprechen.
- Etwas zum Sammeln. Der Sammeltrieb der Menschen ist ganz erstaunlich ausgeprägt. Ob Kinder Panini-Bildchen sammeln oder Erwachsene Uhren. Systeme, die Anwendern gewisse Stationen vorgeben, die durchlaufen werden können, oder unterschiedliche “Belohnungen” verteilen, basieren auf dem selben Trieb.
- Austausch/Dialog. Das ist das Spielprinzip “Zug um Zug”. Ich tue etwas, dann sind die anderen dran. Und das liegt zum Beispiel den ganzen geschriebenen und ungeschriebenen Regeln bem Bewerten und Kommentieren zugrunde. Ich stelle etwas online und jemand kommentiert es. Darauf antworte ich wieder. Bei einigen sozialen Plattformen ist es guter Ton “zurückzuraten”, wenn mich jemand bewertet und so weiter.
Oder in einem ganz kurzen Mantra (jetzt bezogen auf moderne Web-2.0 Communities):
Make it easy and rewarding to create stuff,
and to share, rate and discuss the stuff others created.
Es ist nun beileibe nicht so, dass jede erfolgreiche Community alle diese Elemente verwendet, oder das es gar keine anderen Erfolgsfaktoren gibt. Wer sich aber Facebook, Flicker, MySpace, YouTube, Digg und Konsorten einmal anschaut, wird immer eine Handvoll von diesen Elementen finden. Selbst ein so simples Tool wie Twitter enthält – je nach Interpretation – vier bis sechs davon. Und Foursquare ist gerade ein Musterbeispiel für Punktesysteme, Hierarchien, Rangstufen und Dingen zum Sammeln.
Kurz und gut: wer eine erfolgreiche Social-Media-Plattform plant, tut gut daran, sich anzusehen, was Leuten an Spielen Spaß macht (und natürlich “Die 7 Elemente erfolgreicher Community-Plattformen im Web”zu checken. Spaß ist ein nahezu unübertrefflicher Motivationsfaktor, Leute an die Arbeit zu bekommen – und eine sehr preisgünstige “Entlohnung”
Posted: January 21st, 2010 | Author: Markus Breuer | Filed under: Adaptive Websites, SocialCRM | Tags: Adaptive Websites, crm, personalisierung, targeting | 8 Comments »
Als wir bei Elephant Seven Bielefeld Anfang letzten Jahres zusammensaßen und darüber diskutierten, welche Trends unsere Arbeit in der nahen Zukunft bestimmen würden, kramte ich unter Anderem das Konzept der Adaptiven Websites hervor. Das war für die Mehrzahl der Beteiligten (ein Querschnitt der Mitarbeiter aus allen Bereichen der Agentur) zunächst eine sehr abstrakte Idee – und scheinbar nichts Neues. Unternehmen wie Amazon betreiben schon seit Ewigkeiten adaptive (personalisierte) Websites, die sich je nach Besucher und seiner Vorgeschichte unterschiedlich präsentieren. Ich denke, die meisten Kollegen haben nur deshalb mit-diskutiert, weil es eben eine Idee vom Cheffe war
Weitaus spannender und nahe liegender waren Themen wie Mobile Web und natürlich das Mega-Buzzword Social Media.
Im Laufe des Jahres 2009 hat sich das geändert. Wir haben festgestellt, dass das Konzept einer Adaptiven Website immer wieder auftauchte, wenn wir über die Zukunft der Websites unserer Kunden sprachen – und, dass es um weit mehr geht als nur “Personalisierung” oder Kaufempfehlungen aufgrund bekannter Geschäftsvorfällen. Diese Art der Adaptivität würde ja auch nur bei wenigen Websites funktionieren. Es gibt aber viele weitere Formen der Anpassung an die Benutzerbedürfnisse und Interessen, die handfeste Vorteile für Benutzer und Betreiber bringen. Deshalb …
Adaptives Verhalten ist bei bestimmten Typen von Websites schon heute “Standard”. Das sind vor allem eBusiness-Websites – nicht nur Shops – und Social-Media-Plattformen. Da genau das aber Ausprägungsformen von Websites sind, die für mehr und mehr Unternehmen wichtig werden, wird Adaptivität über kurz oder lang “Standard” für nahezu jede Website werden.
Wir haben im Laufe des Jahres deshalb die einzelnen Aspekte des Themas in ein ganzheitliches Framework gepackt, das wir inzwischen bei jeder Planung für die Weiterentwicklung der Web-Aktivitäten unserer Kunden verwenden. Dieses Framework berührt prinzipiell alle Aspekte bei der Planung, Entwicklung und beim Betrieb von Websites:
- Gesamtkonzeption
- Informationsarchitektur
- Datenmodell
- Darstellungs- bzw. Business-Logik
- Visuelles Design
- Darstellungstechnologien
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Posted: December 31st, 2009 | Author: Jens-Christian Jensen | Filed under: Best Case, Facebook | No Comments »
Apple hat zur Nachweihnachtszeit ein App in den Store gestellt, welches dem User jeden Tag einen Download aus dem iTunes Musicstore schenkt. Dazu muss der User einfach das App einmal am Tag starten und kann sich so den entsprechenden Download anzeigen lassen. Das App nutzt Facebook Connect, um dem User anzubieten, dass dieser eine Nachricht auf seinem Facebook Profil hinterlässt, um so seinen Freunden den Download zu empfehlen.
Aus meiner Sicht ein schönes Beispiel, wie flüssig sich ein Facebook Connect Prozess integrieren lässt.
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Posted: December 14th, 2009 | Author: Jens-Christian Jensen | Filed under: Mobile, Strategie | 1 Comment »
Zu Beginn jedes Online Projektes stellt sich dem Entscheider die Frage, wie er sein Web-Angebot gestalten muss, damit er sein jeweiliges Ziel bestmöglich erfüllen kann. In einer solchen ersten Phase wird entschieden, ob ein Online-Shop, ein Blog, eine Portalseite oder vielleicht auch ein WebTV-Sender entstehen soll. In den letzten Jahren bezogen sich diese Entscheidungen automatisch auf ein bestimmtes Nutzungsszenario, nämlich den PC daheim.

Aber genau hier ist es an der Zeit neu zu denken. In der ersten Phase eines Onlineprojektes ist es ebenfalls wichtig zu überlegen, für welches Nutzungsverhalten ein Online-Angebot gestaltet wird. Dieser Artikel soll die heute typischen Nutzungsszenarien vorstellen, welche für die Planung einer Online-Aktivität evaluiert werden sollten.
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Posted: December 12th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media, SocialCRM | 9 Comments »
Ich habe mich die letzten Monate immer häufiger mit exakt dieser Frage beschäftigt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Kunden die ich berate stellen sich diese Frage. Insbesondere diejenigen, deren Schwerpunkt das “Customer Relationship Management” ist.
CRM ist ein weites und komplexes Feld und wird häufig im Kontext von Social Media als Bereich angeführt, für den es besonders interessant sein sollte, sich näher mit der Materie zu beschäftigen.
Und das stimmt
Die Herausforderung liegt allerdings darin, dass für die allermeisten CRM-Verantwortlichen die Lead-Generierung bisher in den eigenen vier digitalen Wänden stattfindet und vor allem darauf aufbaut, dass eine Person ein Formular ausfüllt und wenigstens eine Email-Adresse angibt.
Aber sollte man nicht jede Äußerung einer Person im Netz zu dem eigenen Produkt oder der Marke als potentieller Lead begriffen werden, den es gilt weiter zu qualifizieren und aufzubauen?
Ist jemand der einer Marke auf Twitter oder Facebook folgt nicht ein wahnsinnig guter Lead, um den man sich kümmern sollte?
Ich denke schon – die Frage ist allerdings: wie? Read the rest of this entry »
Posted: November 30th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media | 10 Comments »
Xing ist sicherlich unangefochten das Business Social Network in Deutschland und ist daher für Unternehmen schon immer interessant gewesen. Seit letzter Woche gibt es nun auch offiziell die Unternehmensprofile auf Xing.

Das Potential dahinter ist in meinen Augen prinzipiell groß – vergleicht man allerdings die Möglichkeiten von Unternehmensprofilen auf Xing mit den Pages auf Facebook, hängt Xing noch Lichtjahre seinen Möglichkeiten hinterher.
Ein Vergleich zwischen Facebook und Xing wird häufig als “unzulässig” abgetan, da sich hier völlig unterschiedliche Zielgruppen mit ebenso unterschiedlichen Use-Cases tummeln – trotzdem ist aber das Ansinnen von Unternehmen auf beiden Plattform sehr ähnlich gelagert – nur mit jeweils einem anderen Publikum. Read the rest of this entry »
Posted: November 23rd, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Advertising, Facebook | 8 Comments »

Im Moment könnte ich jede Woche mit einem Blog-Artikel bestreiten, der einfach als Überschrift einen bekannten Begriff nimmt und das Wort “Social” mit einbaut. (wobei wenn man einen Begriff überall davorsetzt, könnte man ihn auch in Zukunft immer weglassen und einfach an dem grundsätzlichem Verständnis des Internets etwas ändern, aber das ist eine andere Baustelle) So ist es auch diese Woche wieder geschehen. Es geht diesmal um Social Targeting und Advertising – sprich: Werbung im Internet.
Wer aktiv Facebook nutzt oder sogar auf Facebook wirbt, wird unmittelbar wissen worum es geht: Wie kann sich in den nächsten Jahren das Targeting und Advertising auf Grund von Profildaten, dem Social Graph und dem “Fan-Konzept” verändern?
Wenn Identität König ist und wir auf immer mehr Webseiten sehen werden, dass Besucher einen Anreiz haben sich zu identifizieren, indem Sie sich z.B. kurz mit Facebook Connect anmelden, um so mehr wird es auch möglich sein ausserhalb(!) von Facebook die aktuell enorm erfolgreichen Möglichkeiten von Social Targeting und Advertising einzusetzen. Read the rest of this entry »
Posted: November 17th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Facebook, Open Web, Social Media | 8 Comments »
Auf Twitter gab es gestern Abend eine kleine Diskussion über das beliebte Thema “Facebook Connect vs. OpenID”, da Jeremiah Owyang die Diskussion durch folgendes Statement in Gang gebracht hatte.

Im weiteren Verlauf der Diskussion fügte er dann hinzu, dass seine Kunden auch immer nur nach Facebook Connect und nicht nach OpenID fragen, da es kompliziert sei.

Ich bin der festen Überzeugung, dass dies grundsätzlich eine falsche Herangehensweise an das Thema ist und jeder von Jeremiahs Kunden besser beraten ist, das Thema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Read the rest of this entry »
Posted: November 16th, 2009 | Author: Sebastian Küpers | Filed under: Social Media | 2 Comments »
Microsites gehören zum Standard-Repertoire der Online Maßnahmen auf die gerne zurückgegriffen wird, wenn man etwas machen möchte, was vielleicht nicht unmittelbar im Kontext der Corporate Website gut aufgehoben ist.
Microsites können dabei vielerlei Aufgaben erfüllen: Sie liefern Hintergründe zu der Entstehung eines Produktes, erzählen im Rahmen einer Kampagne eine Geschichte, sollen manchmal ganze Communities aufbauen, können Spiele, Rätzel, Wettbewerbe uvm. beherbergen und sollen dabei eigentlich immer ein digitales Markenerlebnis erschaffen, was nach ein paar Minuten “Lean-Back-Engagement” einen positiven Eindruck hinterlässt und sich hoffentlich positiv auf zukünftige Kaufentscheidungen auswirken wird.
Microsites sind dabei gerne mal kleine Kunstwerke und somit Spielplatz für Agenturen, um sich kreativ auszutoben, um die Marke zu inszenieren, um tolle Ideen umzusetzen, die im Korsett der Corporate Website vielleicht einfach nicht ohne weiteres möglich sind.
Die Frage, die ich mir die Tage allerdings gestellt habe, lautet: Sind Microsites eigentlich noch zeitgemäß oder durch Youtube Brand Channels, Facebook Pages und Co. nicht längst überflüssig geworden? Und wenn die Antwort “nein” lautet, wenn man feststellt, dass sie nicht überflüssig sind, müssen sie sich dann nicht vielleicht maßgeblich zumindest verändern und weitergedacht werden? Read the rest of this entry »
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